Pro Steinhuder Meer


 

 

 Nützt es der Flora und Fauna wenn Wasserflächen unter Schutz gestellt werden oder ist es eine einfache Methode für “Umweltschutz-Fläche” zu sorgen?

Initiative
Pro Steinhuder Meer
Positionspapier
Dieses Positionspapier ist abgelegt und einsehbar unter www.prosteinhudermeer.de
Stand 18. Juni 2013
Seite 1/2
www.proSteinhuderMeer.de
1. Die Wassersportler und Anrainer treten für den Naturschutz ein und betreiben ihn aktiv.
a. Durch das bisherige naturschutznahe Verhalten und durch den bestehenden Schutzstatus
ist die Zahl der Wasservögel nachweislich angestiegen.
b. Natur und Wirtschaft stehen im Einklang und bieten die Basis für ein lebenswertes Umfeld.
2. Die Nutzung im bisherigen Rahmen hat sich bewährt und sichert die Schutzziele.
a. Naherholungssuchende, Radfahrer und Touristen, Landwirte und Anwohner müssen bei
der von der Region beabsichtigten Neuausweisung des Naturschutzgebietes mit der
Einschränkung ihrer Möglichkeiten ‐ des Allgemeingebrauches ‐ rechnen.
b. Natur muss erlebbar bleiben. Ein gutes Beispiel ist der Moorlehrpfad. Deshalb müssen
Unterhaltungsmaßnahmen für Wege etc. dauerhaft möglich bleiben.
c. Ein weiteres Beispiel sind die Segelkurse im Rahmen der Jugendarbeit, die die
Jugendlichen an die Natur heranführen.
3. Die nutzbare, befahrbare Wasserfläche darf nicht weiter eingeschränkt werden.
a. Die Fläche, die der Nutzung entzogen werden soll, entspricht mit ca. 80 Hektar der Fläche
des Maschsees. Diese Fläche ist für die wassersportliche Nutzung besonders wertvoll.
b. Die in der Informationsdrucksache genannten Gründe für die Vergrößerung treffen nicht
zu. Es gibt z.B. keine natürlichen Sandbänke außerhalb des bestehenden Schutzgebietes.
Insoweit sich im Rahmen der Informationsdrucksache auf das Vorhandensein natürlicher
Sandbänke bezogen wird, so ist festzuhalten, dass bestehende, im Sommer trocken
fallende Sandbänke bereits von der bestehenden Schutzgebietsausweisung erfasst sind.
c. Das Steinhuder Meer spielt neben seiner ökologischen und erholungsorientierten
Bedeutung auch als Austragungsort von nationalen und internationalen
Segelsportveranstaltungen eine bedeutende Rolle und ist so ein Beispiel von
umweltverträglicher Koexistenz ökologischer und sportlicher Nutzung.
d. Frühere Beeinträchtigungen, z.B. durch die Verkrautung (Wasserpest), haben erhebliche
Nachteile für die Qualität der Naherholung und für die heimische Wirtschaft gebracht.
e. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass auf der einen Seite der Tourismus gezielt gefördert
wird, z.B. durch Errichtung der Seebühne, andererseits durch die geplanten
Beschränkungen diese Investitionen in Frage gestellt werden. Hier sollte die Region ihre
Entwicklungsziele Naturschutz, Kultur, Tourismus und Sport ausgewogen berücksichtigen.
4. Der Wasserstand muss langfristig erhalten bleiben.
a. Die geplante Vernässung der Moorgebiete ist dann positiv zu bewerten, wenn sie
gleichzeitig einen hohen Wasserstand (nicht unter 38,00müNN) des Steinhuder Meeres
langfristig gewährleistet.
b. Eine punktuelle Entschlammung zur Erhaltung des Status quo muss erhalten bleiben. Dafür
sind der Transport zu Polderflächen und die spätere Entnahme und der Abtransport
erforderlich.

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